Vom Personal Trainer bis zur Zombieattacke: Die besten Laufapps

Vorbei die Zeiten, als ein Blick auf die Digitaluhr am Handgelenk genügen musste: Wer heute mit dem Smartphone auf die Piste geht, hat die Wahl unter einer Vielzahl von Anwendungen, die das Lauftraining professionell unterstützen und es bisweilen auch zum echten Erlebnis werden lassen. Die meisten dieser Apps gibt es für Handys mit Android-Betriebssystem und das iPhone ab iOS 4.3. Wir haben die interessantesten davon unter die Lupe genommen.

Für die Profis: runtastic und Endomondo

Wer nicht nur wissen möchte, wie lange die morgendliche Runde um den Block dauert, sollte sich runtastic oder den Endomondo Sports Tracker genauer ansehen. Ob Laufgeschwindigkeit, Kalorienverbrauch oder Darstellung der Strecke auf einer zoombaren Karte: Diese Apps bieten so ziemlich alles, was das Läuferherz begehrt. Standardmäßig enthalten sind der schon obligatorische Musikplayer, eine Sharing-Funktion für das Teilen der eigenen Statistiken mit Freunden, und auch die Auswertung der Laufleistung am heimischen PC ist möglich.

Hinzu kommen bei runtastic nette Details wie Intervalltraining oder ein Kompass – falls du sich mal verlaufen sollten. Der Sports Tracker hingegen teilt Ihnen sogar mit, wieviel du aufgrund deiner Laufleistung trinken sollten. Außerdem gibt die App Tonsignale, etwa für jeden gelaufenen Kilometer.

Vorsicht, Zombies im Anmarsch!

Wer ganz spezielle Funktionen von seiner Laufapp erwartet, wird anderswo fündig: Der Adidas miCoach etwa verfügt über Trainingspläne mit integrierten Videos und unterstützt Footpods. Außerdem informiert er dich ganz nebenbei über die Abnutzung deiner Joggingschuhe. Und wenn du wissen möchten, wo du wie schnell gelaufen sind, ist vielleicht die Nike+ Running-App das Richtige für dich: Die Software färbt deine Laufstrecke auf der Karte entsprechend der gemessenen Geschwindigkeit unterschiedlich ein.

Kann es sein, dass du manchmal den sprichwörtlichen Tritt in den Hintern brauchen, um richtig in Schwung zu kommen? Den liefert Ihnen zum Beispiel eine App namens „Zombies, Run!„. Im Prinzip handelt es sich um ein interaktives Spiel. Du stöpseln die Kopfhörer ein, laufen los – und stellen fest, dass eine Horde Zombies hinter Ihnen her ist. Wenn du jetzt nicht ordentlich Fersengeld geben, läufst du Gefahr, schon bald den Kopf zu verlieren oder ganz ohne Beine dazustehen. Das kann ungemein motivieren.

Fazit

Wer sein Lauftraining ernst nimmt oder auch nicht, findet eine Vielzahl von interessanten Apps für iPhones und Android-Smartphones. Erfreulich ist, dass auch das Google-Betriebssystem die Kinderkrankheiten hinter sich gelassen hat und inzwischen mit richtig schicken Apps aufwarten kann. Erst kürzlich wurden die besten von Google prämiert, darunter Klassiker wie Pinterest und Nützliches wie die Expedia-App. Für dich heißt das: Keine Ausreden mehr. Laufapp downloaden, Joggingschuhe schnüren, los!

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2 thoughts on “Vom Personal Trainer bis zur Zombieattacke: Die besten Laufapps

  1. Generell ist es diese Motivation, welche Zombies, Run! ausmacht. Selbst Sportmuffel sollten sich nach den ersten Missionen dabei ertappen freiwillig Laufen zu gehen, nur um die Stadt auszubauen oder die Geschichte voranzutreiben. Eine Leistung die vielen Sportapplikationen nicht gelingt und das trotz detailliertem GPS-Tracking und allem möglichen Schnick-Schnack. Eine weitere Motivationsspritze ist ein ZombieLink genannten System, mittels dessen man nach einem Lauf die hochgeladenen Daten am PC abrufen und analysieren kann. Sei es die “gefundenen Gegenstände” zu verwenden oder die Zeit bzw. Strecke zu analysieren. Der Lauf war nur der erste Schritt und mit ein bisschen Ausbau der Plattform kann Zombies, Run! eine unkonventionelle Läuferapplikation werden.

  2. Ich hab auch die Runtastic app, Bin begeistert, da man nicht nur laufen als Sportart wählen kann.
    Wollt auch mal den Trainingsplan für den Halbmarathon ausprobieren aber leider kostet der extra. Naja.

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